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Marc Kunkel

Arbeitsgruppe Vereine und Umsetzung eines Richtlineinpapiers wie in Gerhards Beitrag

In Gerhards Blogeintrag steht was tolles drin

Ich habe den Beitrag ins Leben gerufen um mit Euch ein Richtlineinpapier "Vereine" zu erarbeiten, was wir an andere Gastronomen weitergeben können und zum Download bereitstellen können.

Was haltet Ihr davon, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt dann können wir mit Sicherheit was gutes auf die Beine stellen.

Fragen die aufkommen:
Wie nennen wir das ganze
Was haltet Ihr davon, wenn das Papier viele Gastronomen verwenden ?
Kann sich sowas negativ auswirken auf die Restaurants ?

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Antworten zu dieser Diskussion

Interessanter Gedanke, werden aber nicht die Vereinswirte dagegen Amok laufen?
Das Leben als Vereinswirt ist schon schwer genug und wenn denen noch die Gäste abgegraben werden...
Die Vereinskultur in D ist schon ziemlich ausgeprägt und in meinem Umfeld (ca 500m Luftlinie) befinden sich 6 Vereinslokale.
Auch mein Vermieter ist ein Verein, der allerdings fast nur noch verwaltet wird.
Auch von der Kalkulation ist es hier schon alles ziemlich eng, als Aktion zum generieren von neuen Gästen kann ich mir das Modell aber schon vorstellen.

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Es geht ja nicht darum den Vereinen die Gäste wegzunehmen.

Sieh Dir Feudenheim an. Wir haben über 100 Vereine von denen locker 30-40 Stück im Jahr zu uns kommen und irgendetwas haben wollen.
Das fängt mit einer Spende an, Anzeige im Heft, Werbung auf der Fussballtafel auf dem Platz, Neue Fußbälle für die Schule, Gutscheine für die Tombola etc.

Von den vielen Vereinen die zu uns kommen sehe ich als Gastronom kaum einen bis garkeinen.
Gut, der Ochsen ist nun auch nicht zum täglichen Essen. Aber wir sind auch kein Sternelokal.

Naja, aber um zurück zum Thema zu kommen.

Die VEreine wollen Spenden, Gutschein etc. Wenn ich nichts gebe bin ich der arrogante Ochsenwirt, wenn ich was gebe wird von einem anderen Verein gefragt warum nicht bei uns.
Die sind ja auch nicht blöd und lesen die einzelnen Verinszeitungen aufmerksam durch.

Natürlich kommen dazu noch die üblichen Verins-Wirtegeschichten wie Verinsfeiern die genehmigt werden eztc. also alles wogegen der DEHOGA erfolglos kämpft.

Ich denke nicht das zu uns nun 30-40 Vereine kommen um Ihre 10 % Spende zu bekommen.
Ich denke das der größte Teil das nicht machen wird.

ABER: Ich denke auch das man dadurch ein Zeichen setzen kann.
Nämlich: Passt mal auf liebe Vereine, Wenns mir gut geht gehts Euch auch gut. Ihr helft mir ich helfe Euch. Und das auch noch völlig fair.

Ich bin immer begisteter davon.

Und was die Kollegen von den Verinsgaststätten angeht. auch da ist es doch so. Der Verein möchte alles haben. Günstige Preise, man soll immer offen haben, das Verinsfest soll gesponsort werden. Die Pacht soll bezahlt werden. Aber ist es nicht so das auch bei Euch immer weniger Essen ??? Warum kannst Du deine Kalkulierten Preise denn nicht durchsetzen ?

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ABER: Ich denke auch das man dadurch ein Zeichen setzen kann. Nämlich: Passt mal auf liebe Vereine, Wenns mir gut geht gehts Euch auch gut. Ihr helft mir ich helfe Euch. Und das auch noch völlig fair.

Das kann ich unterschreiben.

Aber ist es nicht so das auch bei Euch immer weniger Essen ??? Warum kannst Du deine Kalkulierten Preise denn nicht durchsetzen ?

Ich setze meine Preise schon durch, das Problem ist der Standort.
wenn du in der Vorderpalz, das viertel (0,25l) Wein zu einem vernünftigen Preis verkaufen willst, erzählt dir jeder, daß er diesen Wein bei seinem Winzer schon für xx.-€ den Liter kaufen kann und der wäre eh besser, dann kommt hinzu, daß der Vereinswirt um die Ecke einen Riesling für 1,80€ / o,25l ausschenkt.
Es liegt nicht unbedingt am essen, es wird deutlich weniger getrunken, der Durchschnittsbon wird auch durch das Rauchverbot niedriger, die Leutz haben einfach weniger Geld in der Tasche.

Die Idee ist aber trotzdem gut: ich habe so eine Truppe im Auge, an denen ich das mal testen könnte.
Die Bettelei der Vereine, ist bei mir nicht mehr so viel wie noch vor Jahren, dafür probieren es dubiose Polizeibeauftragte, oder Internetdienstanbieter und Landkartenvermarkter.

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Mir fällt da noch etwas zu ein.
Vor Jahren wurde ein Kollege ( Pächter einer Tennishalle) in Mainz bestraft, weil er damit warb, daß alle Mitglieder eines anderen Vereins ( in diesem Fall waren es Fußballer glaube ich, wärend eines regelmäßigen Stammtisches) einen Nachlaß auf den sonst üblichen Bierpreis erhielten.
Zu beachten ist auf alle Fälle das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
, da sollte man vorab unbedingt mal bei einem Rechtsanwalt oder Verbraucherzentrale oder der Dehoga (lol) nachfragen.

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Ich weiß garnicht was Ihr immer gegen den DEHOGA habet.
Ach ja stimmt Du bist ja RP. Da kann es stimmen, das da wenig passiert.
Ich bin hier in BW nämlich echt zufrieden.

Kannst ja mal spicken was hier so alles gemacht wird.
DEHOGA BW/

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Ich hab nix gegen die Dehoga, bin ja schließlich noch Mitglied.
Wenn ich im Moment auch nicht weiß warum, aber das ist ein anderes Thema !

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Habe heute mit einem befreundeten RA gesprochen, er legte Wert darauf daß es keine Rechtsberatung sei...lol.
Er denkt daß man, wenn man will auch etwas Abmahnwürdiges finden würde, er würde in diesem Fall nach dem Grundsatz " Schrift ist Gift" handeln !
Diese Möglichkeitkeit der Zusammenarbeit würde also besser per Verabredung erfolgen, und das ganze nicht schriftlich fixiert werden.
Ich habe schon mal eine Truppe, die ich sehr gerne als Gäste sehen würde und die kein eigenes Vereinslokal haben, darauf angesprochen, jetzt bin ich mal gespannt was daraus wird.
.

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